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Stellenausschreibung · Nachfolgeprofil · automatisch aus dem Wissensinterview erzeugt

Vertriebsleitung Sondermaschinenbau (m/w/d)

Verantwortung für Angebote, Preisfindung und Schlüsselkunden in einem mittelständischen Sondermaschinenbau-Unternehmen (ca. 120 Mitarbeitende) mit kundenspezifischen Montage- und Prüfanlagen

Die Rolle

Diese Rolle verantwortet den gesamten Vertriebsprozess erklärungsbedürftiger Investitionsgüter — von der Anfragebewertung über die Kalkulation kundenspezifischer Anlagen bis zur Verhandlung und Übergabe an die Projektleitung. Jedes Angebot ist ein Unikat mit eigener Risikostruktur; entsprechend verbindet die Position kaufmännisches Urteilsvermögen mit technischem Verständnis und langfristiger Beziehungsarbeit zu Schlüsselkunden. Die Stelle führt das Vertriebsteam, berichtet direkt an die Geschäftsführung und übernimmt in den kommenden Jahren zusätzlich den strategischen Ausbau des Service- und Retrofit-Geschäfts als Puffer gegen die Zyklik des Neuanlagengeschäfts.

Ihre Aufgaben

  • Bewertung eingehender Anfragen nach definierten Kriterien (Lastenheft-Reifegrad, Entscheiderzugang, Terminlage) — inklusive der bewussten Entscheidung, ein Angebot nicht abzugeben („No-Bid"), mit dokumentierter BegrĂĽndung
  • Kalkulation kundenspezifischer Montage- und PrĂĽfanlagen mit reifegradbasiertem Risikoaufschlag; Nachkalkulation abgeschlossener Projekte und RĂĽckfĂĽhrung der Erkenntnisse in die Kalkulationslogik
  • Aufbau und Pflege der Beziehungen zu SchlĂĽsselkunden — inklusive der Kenntnis, wer formal verhandelt und wer tatsächlich entscheidet, sowie der gepflegten Eskalationswege je Kunde
  • VerhandlungsfĂĽhrung bei Neuanlagen, Retrofit-Projekten und Rahmenverträgen — mit klarer Linie bei Zugeständnissen und deren Kopplung an Gegenleistungen
  • Einbindung von Konstruktion (Machbarkeits-Check vor Kalkulation) und Service (bei Wartungsanteilen) in den Angebotsprozess — keine technische Zusage ohne interne PrĂĽfung
  • FĂĽhrung der wöchentlichen Vertriebsrunde: jede aktive Verkaufschance mit nächstem Schritt und Termin
  • Marktbeobachtung ĂĽber Leitmessen, Verbandsarbeit und FrĂĽhindikatoren wie Ersatzteil-Anfragen; Priorisierung der Vertriebskanäle nach belegter Lead-Qualität
  • Forecast und Berichterstattung an die GeschäftsfĂĽhrung im monatlichen Rhythmus; Freigabeprozess ab definiertem Auftragswert

Was Sie mitbringen

  • Mehrjährige Vertriebserfahrung mit erklärungsbedĂĽrftigen technischen Produkten — idealerweise Sondermaschinen-, Anlagen- oder Werkzeugbau mit Projektgeschäft statt Kataloggeschäft
  • Nachgewiesene Kompetenz in der Kalkulation von Unikaten und im Umgang mit unvollständigen Lastenheften
  • Verhandlungserfahrung auf Entscheiderebene bei Industriekunden und öffentlichen Auftraggebern — inklusive der unterschiedlichen Logik beider Auftraggebertypen
  • Fähigkeit, interne Schnittstellen (Konstruktion, Service, Projektleitung) verbindlich in den Vertriebsprozess einzubinden
  • Sicherer Umgang mit CRM- und ERP-Systemen; Bereitschaft, gewachsene Kalkulationslogik in neue Werkzeuge (CPQ) zu ĂĽberfĂĽhren
  • FĂĽhrungserfahrung im Vertriebsteam mit klarer, termingebundener Steuerung

Persönliche Arbeitsweise & Haltung (aus dem Interview belegt — Verhalten, nicht Etiketten)

  • Absagen werden aktiv eingeholt statt ausgesessen: Ein klares Nein gilt als besseres Ergebnis als ein offenes Angebot ohne Reaktion — die Pipeline bleibt ehrlich
  • Zugesagte Liefertermine gelten — auch wenn sie intern wehtun; entsprechend sorgfältig wird vor der Zusage geprĂĽft
  • Kein Preisnachlass ohne Gegenleistung: Jede Konzession wird an Volumen, Laufzeit oder Zahlungsplan gekoppelt
  • Keine technischen Zusagen ohne Machbarkeits-Check: Die Person holt die Konstruktion vor der Kalkulation ins Boot, nicht nach dem Auftrag
  • Verlorene Projekte werden im Team nachbesprochen — Lessons Learned ohne Schuldzuweisung

Methoden & Arbeitsweisen in dieser Rolle

  • Lastenheft-Reifegrad in drei definierten Stufen als Grundlage des Risikoaufschlags — dokumentiert je Angebot, abgeglichen in der Nachkalkulation
  • No-Bid-PrĂĽfung vor jedem Angebotsstart anhand von drei Kriterien; Dokumentation im CRM
  • Entscheider-Landkarte je SchlĂĽsselkunde: formaler Verhandlungsweg und tatsächlicher Entscheidungsweg getrennt erfasst, Eskalationswege gepflegt
  • Fester Nachfass-Termin bei jeder Angebotsabgabe; Angebote werden mit BegrĂĽndung geschlossen, nie liegen gelassen
  • Meilenstein-Zahlungspläne bei öffentlichen Auftraggebern statt lieferterminbasierter Standard-Zahlungsziele
  • Ăśbergabeprozess Vertrieb → Projektleitung nach Auftragseingang mit definierten Schritten

Woran sich Erfolg zeigt

  • Die Angebots-Hitrate steigt, weil Kapazität in echte Projekte flieĂźt — No-Bids und aktive Absagen halten die Pipeline ehrlich
  • Nachträge aus unklaren Lastenheften gehen zurĂĽck, weil Reifegrad-Einstufung und Machbarkeits-Check vor der Kalkulation stehen
  • SchlĂĽsselkunden-Beziehungen ĂĽberdauern Personalwechsel — auf beiden Seiten — weil Entscheiderwissen dokumentiert ist statt in einem Kopf zu liegen
  • Der Service- und Retrofit-Anteil wächst planmäßig und dämpft die Zyklik des Neuanlagengeschäfts
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